Nach der Freu­de über den Erhalt des Bewil­li­gungs­be­schei­des geht es an die kon­kre­te Umset­zung des Per­sön­li­chen Bud­gets. Beson­ders zwei Fra­gen beschäf­ti­gen am Anfang der prak­ti­schen Umset­zung vie­le neue Bud­get­neh­mer:

1.) Muss ich Quit­tun­gen sam­meln und vor­le­gen?

2.) Was ist, wenn vom Per­sön­li­chen Bud­get am Monats­en­de etwas übrig bleibt?

zu 1)
Der Bud­get­neh­mer muss nach­wei­sen, dass er das Per­sön­li­che Bud­get für die in der Ziel­ver­ein­ba­rung ange­ge­be­nen Zwe­cke aus­ge­ge­ben hat. Den Leis­tungs­trä­gern reicht es aus, wenn die­se soge­nann­ten Ver­wen­dungs­nach­wei­se mög­lichst ein­fach aus­ge­stal­tet sind. Das bedeu­tet, dass die Ver­wen­dung der Mit­tel ein­fach in einer Erklä­rung bestä­tigt wird.

Quit­tun­gen wer­den im Regel­fall nur für ein­zel­ne Teil-Leis­tun­gen des Per­sön­li­chen Bud­gets ab 50 Euro ange­for­dert.

zu 2)
Das PB soll den behin­de­rungs­be­ding­ten Bedarf abde­cken, also die Leis­tun­gen, die ein Mensch zusätz­lich benö­tigt, weil er behin­dert ist. Das Bud­get ist ein fes­ter, monat­lich gezahl­ter Betrag. Der behin­de­rungs­be­ding­te Bedarf kann schwan­ken. Wenn die ver­blei­ben­den Gel­der genutzt wer­den, um die­se Schwan­kun­gen aus­zu­glei­chen, ent­spricht das dem Sinn eines Per­sön­li­chen Bud­gets und wird von den Leis­tungs­trä­gern akzep­tiert. Grund­sätz­lich dür­fen Mit­tel des Per­sön­li­chen Bud­gets nicht zur Deckung des all­ge­mei­nen Lebens­un­ter­hal­tes oder für die Beschaf­fung von Kon­sum­gü­tern aus­ge­ge­ben wer­den.

Wir wol­len für den Blog eine Rei­he von Infor­ma­tio­nen zum Per­sön­li­chen Bud­get erstel­len, die wir nicht kon­ti­nu­ier­lich bzw. täg­lich fort­set­zen, son­dern nach und nach ein­streu­en. Dabei soll die Über­schrift das bin­den­de Ele­ment sein. Im Blog wer­den wir dazu auch eine neue Rubrik ein­stel­len.

 

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