Eine geh­be­hin­der­te Per­son ist unter­wegs mit der Fami­lie, ein Städ­te­trip mit dem Auto; spon­tan wird ent­schie­den, dass ein Restau­rant besucht wer­den soll. Hin- und Her geht die Fahrt, Fami­li­en­mit­glie­der stei­gen aus dem Auto und kon­trol­lie­ren, ob das Restau­rant geeig­net ist, wenn nicht, dann geht die Suche wei­ter.
Abhil­fe schafft die App „Wheel­map“, ein ein­zi­ger Blick auf die Kar­te zeigt, wel­che Orte roll­stuhl­ge­recht sind. Sind kei­ne Stu­fen vor­han­den und alle Räu­me stu­fen­los erreich­bar, so ist der Ort mit der Far­be Grün mar­kiert. Wenn nur die wich­tigs­ten Räu­me stu­fen­los erreich­bar sind und es einen Ein­gang mit einer Stu­fe von maxi­mal sie­ben Zen­ti­me­ter Höhe gibt, dann hat der ent­spre­chen­de Ort es eine oran­ge­far­ben­de Mar­kie­rung. Nicht roll­stuhl­ge­rech­te Orte sind rot ein­ge­färbt. Wenn ein Ort die Far­be Grau hat, so wur­den noch kei­ne Infos zu dem Platz ein­ge­tra­gen. — Zusätz­lich gibt es die Mög­lich­keit, Infor­ma­tio­nen dar­über abzu­ru­fen, ob die vor­han­de­nen Toi­let­ten behin­der­ten­ge­recht sind.
Alle Nut­zer der App kön­nen sich regis­trie­ren und anschlie­ßend neue Orte hin­zu­fü­gen, wodurch die Kar­te ste­tig wächst. Mitt­ler­wei­le wur­den über 815.000 Orte bewer­tet. Auch für Men­schen mit Rol­la­to­ren und Fami­li­en mit Kin­der­wa­gen ist die App hilf­reich.
Hin­ter der „Wheel­map“ — App steckt eine Initia­ti­ve des gemein­nüt­zi­gen Ver­eins Sozi­al­hel­den e.V.

Foto: wheelmap.org