Neue Frei­heits­gra­de durch Selbst­be­stim­mung und Eigen­ver­ant­wort­lich­keit. Mit dem Per­sön­li­chen Bud­get wird der Traum vom Leben außer­halb der Für­sor­ge und der Fremd­be­stim­mung end­lich mög­lich. Der Grund: Der Mensch mit Behin­de­rung ist sein eige­ner Chef. Er gibt sei­nen Assis­tenz­kräf­ten Arbeits­an­wei­sun­gen, damit der Tages­ab­lauf genau­so gere­gelt wird, wie der Bud­get­neh­mer sich die­sen wünscht. Die eige­ne Indi­vi­dua­li­tät, mit allen damit ver­bun­de­nen Wün­schen end­lich leben zu kön­nen, ist auch der Motor dafür, dass man ger­ne mehr Ver­ant­wor­tung über­nimmt. Nicht nur für sich, son­dern auch für sei­ne Mit­ar­bei­ter zu denen die Fest­an­ge­stell­ten, die Mini­jo­ber und die ehren­amt­li­chen Hel­fer zäh­len. Ein har­mo­ni­scher Dienst­plan   bie­tet hier die bes­ten Vor­aus­set­zun­gen, um Ihr Stre­ben nach indi­vi­du­el­ler Teil­ha­be am Leben mit den Mög­lich­kei­ten der Assis­tenz­kräf­te in Ein­klang zu brin­gen.

 

Der pror­o­ba-Dienst­plan-Tipp:

Erstel­len Sie bis spä­tes­tens zum 15. eines Monats den Dienst­plan für den Fol­ge­mo­nat. For­dern Sie dafür Ihrer Mit­ar­bei­ter auf, Ihnen bis dahin mit­zu­tei­len, an wel­chen Tagen sie NICHT arbei­ten kön­nen und war­um sie es nicht kön­nen. Fra­gen Sie kei­nes­falls, wann sie ger­ne arbei­ten WOLLEN.

Aus­ge­stat­tet mit die­sen Infor­ma­tio­nen bau­en Sie eine für Ihre Bedürf­nis­se siche­re Struk­tur mit ihren Voll­zeit-, und Teil­zeit­kräf­ten, Ihren Mini­job­bern und Ihren ehren­amt­li­chen Hel­fern auf. Ihr Dienst­plan soll­te dabei auch schon fes­te Ter­mi­ne, wie Arzt­be­su­che, im Auge behal­ten. Viel­leicht brau­che Sie dazu auch jeman­den Ihres Fach­per­so­nal.

Ein Höchst­maß an Har­mo­nie inner­halb des Teams konn­te von Ihrer Sei­te mit die­ser Ver­fah­rens­wei­se erreicht wer­den. Das Aus­rich­ten des Dienst­pla­nes vor die­sem Hin­ter­grund soll­te und muss aber auch Gren­zen haben. Ver­ges­sen Sie nie, dass Sie der Chef sind. Sie haben das letz­te Wort. Es ist nett von Ihnen, dass Sie Ihre Dienst­plä­ne mit Ihren Team-Mit­glie­dern abstim­men — es ist aber kei­nes­wegs Pflicht. Denn schließ­lich geht es um Ihr Leben. Sie haben sich für das Per­sön­li­che Bud­get ent­schie­den, um in Selbst­be­stim­mung zu leben. Dar­an soll­ten Sie Ihre Ange­stell­ten beim Auf­kom­men von Dis­kus­sio­nen um den Dienst­plan selbst­be­wusst und deut­lich erin­nern.

 

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