Kei­ne Sor­ge, auch dafür gibt es fes­te Regeln:

Der Urlaub muss grund­sätz­lich in dem Kalen­der­jahr, in dem er ent­stan­den ist, vom Arbeit­ge­ber gewährt und vom Arbeit­neh­mer genom­men wer­den, so ist es gesetz­lich gere­gelt. Nur wenn wich­ti­ge Grün­de vor­lie­gen, kann der Urlaub aus­nahms­wei­se (bis zum 31.03.) des Fol­ge­jah­res ver­scho­ben wer­den.

In jedem Fall müs­sen Sie als Arbeit­neh­mer einen schrift­li­chen Antrag stel­len, um den Urlaub vom aktu­el­len in das kom­men­de Jahr zu über­tra­gen – und im bes­ten Fall stel­len Sie den Antrag bis zum 31.12. des Jah­res, aus dem Sie den Urlaub mit­neh­men wol­len. Um auf Num­mer sicher zu gehen, holen Sie die schrift­li­che Bestä­ti­gung Ihres Arbeit­ge­bers ein!

Die fol­gen­den Anga­ben soll­te Ihr form­lo­ser Antrag ent­hal­ten:

  • Name, Vor­na­me
  • Rest­ur­laub aus dem Jahr (zum Bei­spiel 2017)
  • Anzahl Tage
  • Datum und Unter­schrift

Ihr Arbeit­ge­ber kann Ihren Antrag geneh­mi­gen, abän­dern oder ableh­nen, letz­te­res aber nur mit Begrün­dung.

In ganz drin­gen­den Fäl­len ist auch über den 31.03. hin­aus ein Über­trag des Rest­ur­laubs mög­lich, dafür muss erneut ein Antrag nach dem obi­gen Mus­ter erstellt wer­den.

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