Gera­de in den Som­mer­mo­na­ten, wenn die Welt her­um um uns wie­der zum Leben erwacht, alles anfängt zu blü­hen und die Luft von geschäf­ti­gen Insek­ten nur so zu brum­men scheint, zieht es vie­le von uns auch nach drau­ßen in die Natur oder in den eige­nen Gar­ten.
Som­mer­zeit ist Pflanz­zeit und wer einen grü­nen Dau­men besitzt, kann sich zu die­ser Zeit im eige­nen Beet so rich­tig aus­to­ben. Pro­ble­ma­tisch wird es nur dann, wenn Ein­schrän­kun­gen oder Schmer­zen es ver­hin­dern, zu den Pflan­zen am Boden zu gelan­gen. Die oft rücken- und gelenk­be­las­ten­den Tätig­kei­ten im Gar­ten bedeu­ten für vie­le Men­schen, dass sie auf ihre grü­ne Oase ver­zich­ten müs­sen.

Dem muss jedoch nicht so sein. Die Fir­ma Kreid­ler Solu­ti­ons hat für Men­schen mit Mobi­li­täts­ein­schrän­kun­gen eine Lösung ent­wi­ckelt, doch noch zum Gärt­ner im eige­nen Gar­ten zu wer­den. Die soge­nann­te Fle­Box ist ein fle­xi­bles Hoch­beet Sys­tem, dass dank zahl­rei­cher indi­vi­du­el­ler Ein­stel­lungs­mög­lich­kei­ten an den jewei­li­gen Bedarf anpass­bar ist.
Für Roll­stuhl­fah­rer bie­ten sich Vari­an­ten der Box an, die von allen drei Sei­ten zugäng­lich ist. Durch einen höhen­ver­stell­ba­ren Mecha­nis­mus ist so auch das Gärt­nern im Sit­zen mög­lich, ohne das Sei­ten des Bee­tes nicht erreich­bar sind. Die gesam­te Fle­Box lässt sich dabei voll­stän­dig und unkom­pli­ziert um- oder abbau­en, sodass sie je nach den eige­nen Wün­schen und Vor­stel­lun­gen ange­passt wer­den kann.
Ob Klet­ter­pflan­zen, Stau­den oder die klas­si­schen Boden­de­cker, in dem Hoch­beet fin­det jede Pflan­ze ihren Platz. Ein wei­te­rer gro­ßer Vor­teil der Fle­Box gegen­über einem klas­si­schen Beet ist außer­dem, dass der Stand­ort der Box selbst fest­ge­legt wer­den kann. Stand­ort­be­din­gun­gen der Pflan­zen kön­nen so viel bes­ser berück­sich­tigt wer­den.
Für die­je­ni­gen unter uns, die sich schon immer ein­mal Gemü­se oder Obst aus der eige­nen Ern­te gewünscht haben, besteht zudem die Mög­lich­keit, den eige­nen Kom­post als Dün­ger zu benut­zen. Denn die Fle­Box besitzt einen Hohl­raum, der sich für die Kom­pos­tie­rung der eige­nen Lebens­mit­tel eig­net. Der Bio­ab­fall fin­det hier also eine wun­der­vol­le Alter­na­ti­ve, den Pflan­zen die nöti­ge Kraft zum Wach­sen zu geben.

Die­je­ni­gen, für die Gärt­nern immer schon ein gelieb­tes Hob­by war und nicht nur eine läs­ti­ge Haus­ar­beit, kön­nen sich so wie­der an ihrem eige­nen Grün erfreu­en und ihre eige­ne klei­ne Oase schaf­fen.

Text: P. Stei­ger­wald
Bild: Pixabay