Hygie­ne ist für uns im All­tag essen­ti­ell. Sie gewähr­leis­tet unse­re Gesund­heit und schützt uns vor den all­seits bekann­ten Grip­pen und Erkäl­tungs­wel­len. Dabei müs­sen hoch­wer­ti­ge Mar­ken­ar­ti­kel nicht mal teu­er sein, denn ambu­lan­te Pfle­ge­be­dürf­ti­ge haben monat­lich einen Anspruch von 40€ für Pfle­ge­hilfs­mit­tel. Ein­mal­hand­schu­he, Des­in­fek­ti­ons­mit­tel, Bett­schutz­ein­la­gen, Schutz­schür­zen, Mund­schutz und Fin­ger­lin­ge müs­sen so nicht aus eige­ner Tasche finan­ziert wer­den.

Um das Ange­bot der Kran­ken­kas­sen nut­zen zu kön­nen, wird ein Antrag zur Kos­ten­über­nah­me bei der Kran­ken­kas­se gestellt. Vor­aus­set­zung für eine Kos­ten­über­nah­me durch die Kas­se ist, dass ein Pfle­ge­grad vor­liegt. Wei­ter­hin muss der zu Pfle­gen­de in einer Wohn­ge­mein­schaft oder Zuhau­se gepflegt wer­den. Für Pfle­ge­be­dürf­ti­ge in sta­tio­nä­ren Senio­ren­ein­rich­tun­gen oder Pfle­ge­hei­me kön­nen kei­ne zusätz­li­chen Hilfs­mit­tel bean­tragt wer­den. Eine letz­te Vor­aus­set­zung ist, dass die Pfle­ge von einer Pri­vat­per­son ent­we­der allei­ne oder in Zusam­men­ar­beit mit einem ambu­lan­ten Dienst geleis­tet wird.

Care­pa­ket oder Hygi­box sind Bei­spie­le für Anbie­ter, die Pfle­ge­be­dürf­ti­gen von der Antrags­stel­lung für die Kos­ten­über­nah­me bis hin zur Zusam­men­stel­lung des indi­vi­du­el­len Pfle­ge­pa­ke­tes zur Sei­te ste­hen. Abge­stimmt wer­den kann die Anzahl der benö­ti­gen Pfle­ge­pro­duk­te, Grö­ßen, Mate­ri­al oder sogar der Her­stel­ler. Des Wei­te­ren ist es mög­lich, aus bereits fer­tig zusam­men­ge­stell­ten Boxen die­je­ni­ge aus­zu­wäh­len, die am bes­ten zu den per­sön­li­chen Ansprü­chen passt. Ein­mal bestellt, küm­mern sich die Anbie­ter meist um die rest­li­che Abwick­lung mit den Kran­ken­kas­sen. Bereits 24–48 Stun­den nach Auf­trags­ein­gang befin­det sich das per­sön­li­che Pfle­ge­pa­ket bereits auf dem Weg zum Kun­den.
Soll­ten sich die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se ein­mal ändern, kann der Bedarf monat­lich ange­passt wer­den. So wer­den Fle­xi­bi­li­tät und mehr Zeit für sich selbst durch die Nut­zung der Pfle­ge­bo­xen gewähr­leis­tet.
Eine ver­trag­li­che Bin­dung oder eine Min­dest­lauf­zeit gibt es nicht und sogar die Ver­sand­kos­ten wer­den in den meis­ten Fäl­len von den Anbie­tern über­nom­men.

Offen­sicht­li­cher Vor­teil der Pfle­ge­bo­xen ist mit Sicher­heit auch der Kos­ten­ef­fekt. Bis zu 480€ im Jahr kön­nen Ange­hö­ri­ge und Bedürf­ti­ge spa­ren. Geld, dass an ande­ren Stel­len viel­leicht sonst feh­len wür­de oder den nächs­ten Urlaub ver­hin­dern könn­te.
Zusätz­lich gewährt die Hygi­box sowie das Care­Pa­ket mit sei­nem Rund­um-Ser­vice eine gute Alter­na­ti­ve für all die­je­ni­gen, die nicht mobil genug sind, sich die Pfle­ge­mit­tel selbst zu besor­gen.
So bie­ten die Boxen eine gute und vor allem kos­ten­güns­ti­ge Lösung, mit gutem Gewis­sen für die eige­ne Gesund­heit zu sor­gen.

Text: P. Stei­ger­wald
Bild: Pixabay (Bei­spiel­haf­tes Foto)