End­lich ist es soweit! Die EU-Län­der haben sich auf neue Regeln zum Schutz vor Sozi­al- und Lohn­dum­ping geei­nigt. Wir von proro­ba haben schon immer nach Tarif bezahlt und fühl­ten uns damit ziem­lich allein. In Zukunft ist das nicht mehr so, weil ent­sand­te Arbeit­neh­mer aus ande­ren EU-Län­dern genau­so bezahlt wer­den müs­sen wie ein­hei­mi­sche Kol­le­gen.

In der Nacht zum Diens­tag bil­lig­ten die zustän­di­gen Sozi­al­mi­nis­ter die Reform der Ent­sen­de­richt­li­nie. Die Ver­hand­lun­gen dazu hat­ten unter dem Mot­to ‘Mehr Schutz und weni­ger Betrug‘ gestan­den. Das Sozi­al­dum­ping wird nun dadurch aus­ge­bremst, dass ent­sand­te Mit­ar­bei­ter zukünf­tig nach dem für Ein­hei­mi­sche gel­ten­den Lohn- und Ent­geltre­geln ver­gü­tet wer­den müs­sen. Außer­dem wird die Ent­sen­dung erst­mals EU-weit auf maxi­mal zwölf Mona­te befris­tet. In Aus­nah­me­fäl­len kön­nen auch bis zu 18 Mona­te ange­setzt wer­den.

Die bis­he­ri­ge Ent­sen­de­richt­li­nie sah zwar den Min­dest­lohn des Lan­des vor, jedoch fehl­ten meist übli­che Gehalts­be­stand­tei­le wie Zula­gen. Das Ergeb­nis war, dass fast 50 Pro­zent der ent­sand­ten Arbeit­neh­mer in der Regel nur halb so viel ver­dien­ten wie ein­hei­mi­sche Beschäf­tig­te.

proro­ba hat sich nie am Weg des Lohn­dum­pings betei­ligt und freut sich, dass ande­re Unter­neh­men nun nach­zie­hen müs­sen.