Pfle­ge

In der Pfle­ge­ver­si­che­rung wer­den die Bei­trä­ge um 0,5 Pro­zent­punk­te ange­ho­ben. Der Bei­trags­satz steigt somit von 2,55 Pro­zent auf 3,05 Pro­zent des Brut­to­ein­kom­mens. Für Kin­der­lo­se erhöht sich der Bei­trag von 2,8 Pro­zent auf 3,3 Pro­zent.

Gesund­heit

Bis­her wur­den die Zusatz­bei­trä­ge für die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se von den Ver­si­cher­ten allein bezahlt. Ab Anfang des Jah­res wer­den sie wie­der zu glei­chen Tei­len von Arbeit­neh­mern und Arbeit­ge­bern bezahlt. Der durch­schnitt­li­che Zusatz­bei­trag sinkt um 0,1 Punk­te auf 0,9 Pro­zent des Brut­to­lohns. Der all­ge­mei­ne Bei­trags­satz von 14,6 Pro­zent bleibt hin­ge­gen unver­än­dert.

Erwerbs­min­de­rung

Für neu begin­nen­de Erwerbs­min­de­rungs­ren­ten wird die Zurech­nungs­zeit bis zur Regel­al­ters­gren­ze ver­län­gert. Im Jahr 2019 in einem Schritt auf 65 Jah­re und acht Mona­te und anschlie­ßend bis 2031 schritt­wei­se wei­ter auf das dann gel­ten­de Ren­ten­ein­tritts­al­ter.

Gering­fü­gig Beschäf­tig­te

Midi­job­ber dür­fen ab 1. Janu­ar 2019 zwi­schen 450 Euro und 1300 Euro ver­die­nen und zah­len dabei redu­zier­te Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge. Bis­her war die Höchst­gren­ze 850 Euro.

Min­dest­lohn

Der gesetz­li­che Min­dest­lohn steigt zum 1. Janu­ar 2019 auf 9,19 Euro. Am 1. Janu­ar 2020 steigt er auf 9,35 Euro. Der gesetz­li­che Min­dest­lohn gilt aus­nahms­los in allen Bran­chen.

Bild: pixabay