Es ist wun­der­schön, in die Augen eines Beschenk­ten zu bli­cken. Unab­hän­gig vom Alter ent­steht als Dank die­ses Leuch­ten, das den Schen­ker selbst zum Beschenk­ten wer­den lässt. Anläs­se zum Schen­ken gibt es vie­le. Man muss dafür nur auf­merk­sam in die Welt bli­cken – auch zur Weih­nachts­zeit.

Es ist eine Zeit, in der beson­ders Bud­get­neh­mer ein gro­ßes Bedürf­nis haben, ihren Assis­ten­ten ein Geschenk als Aner­ken­nung für die geleis­te­te Arbeit zu über­rei­chen. Das Mit­ein­an­der war schließ­lich auch von Nähe und Ver­trau­en geprägt. Des­halb ein Zei­chen des Dan­kes zu set­zen, ist da nur natür­lich.

Über­ra­schen­der Wei­se ist erst seit dem 12. Jahr­hun­dert das Wort Geschen­ke in Deutsch­land doku­men­tiert. Es sagt seit­her aus, dass eine Über­tra­gung des Eigen­tums an einer Sache ohne Erwar­tung und Gegen­leis­tung statt­fin­det. Die­se nüch­ter­ne Beschrei­bung einer so schö­nen Sache — die sogar im Tier­reich vor­kommt – ist im Fal­le der Mit­ar­bei­ter­be­schen­kung vom Finanz­amt bestimm­ten Regeln unter­wor­fen. Wer also von Her­zen sei­nen Mit­ar­bei­tern leuch­ten­de Augen zau­bern möch­te, der soll­te die­se Regeln befol­gen, damit am Ende nicht lan­ge Gesich­ter dro­hen.

Geschen­ke an Mit­ar­bei­ter zu Weih­nach­ten kön­nen als Sach­zu­wen­dung in vie­len Fäl­len steu­er­ver­güns­tigt oder sogar steu­er­frei gewährt wer­den. Gene­rell gibt es eine monat­li­che Sach­be­zugs­frei­gren­ze bis 44 Euro monat­lich. Sach­ge­schen­ke kön­nen bis zu die­sem Wert also steu­er- und sozi­al­ver­si­che­rungs­frei über­las­sen wer­den. Auch eine Anwen­dung für Gut­schei­ne mit Geld­be­trag ist mög­lich. Auch Geld in die­ser Höhe darf geschenkt wer­den. Beson­de­re Vor­sicht ist hier aller­dings gebo­ten. Es muss dabei die kla­re Auf­la­ge geben, dass der emp­fan­ge­ne Geld­be­trag nur in einer bestimm­ten Wei­se ver­wen­det wer­den darf. Auch Pre­paid­kar­ten dür­fen als Geschenk ver­wen­det wer­den. Eine Bar­aus­zah­lung des Gut­ha­bens darf aber nicht mög­lich sein. Kar­ten mit Kre­dit­kar­ten­funk­ti­on sind des­halb nicht erlaubt.

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